Am Sonnabend bin ich der lieben Einladung des Leipziger Strickcafe gefolgt. Wir sind mit meinem Spinnrad, einem Stuhl und etwas Spinnfutter nach Leipzig gefahren, um bei herrlichem Wetter im wunderschönen Garten hinter dem Strickcafe in Gesellschaft zu spinnen, uns auszutauschen, neue Leute kennenzulernen, bekannte Leute wiederzutreffen, leckeren Kuchen zu naschen...
... Ja, wir haben auch gesponnen...
Ich hatte das Glück, neben Tino, dem Angorakaninchenzüchter zu sitzen. So trug der Wind ab und zu ein paar Fasern auf meine Spule und veredelte ganz nebenbei mein Garn. Dieses ist nicht so recht gleichmäßig geworden, denn in Gesellschaft zu spinnen will gelernt sein. Die Heidespinnerin Elke ist mir da um einige Erfahrung voraus, sie hat sich Garn zum Verzwirnen mit gebracht. Das werde ich mir merken, so lässt es sich besser fachsimpeln, wenigstens bis ich geübter bin.
Besonders beeindruckt war ich von Jürgens Spinnkunst. Mit der Handspindel hat er scheinbar mühelos einen sehr feinen, toll ausbalancierten Seidenfaden gezaubert. Hut ab!


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