Materialien und Farben erleben und begreifen




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Donnerstag, 20. September 2012

Sommer...

...schon verabschiedet er sich...
Die Zeit vergeht wie im Flug. Beschäftigt mit allerlei Projekten, Planungen und auch Problemen, gleitet sie mir aus der Hand. Meine technischen Unbilden sind nun behoben, so kann ich nun nach und nach aufarbeiten, was alles liegen geblieben ist.
Da nun der Herbst Einzug halten will, versuche ich mich an einer zusammenfassenden Nachlese zum Sommer:

Unser absolutes Highlight war unsere erste Reise nach Frankreich. Da wir die Sprache nicht beherrschen, haben wir uns lange, zu lange Zeit gelassen, diese Herausforderung anzunehmen. Nun haben wir es getan und sind begeistert.

 
Zunächst haben wir einige Tage in Paris verbracht. Eine Metropole voller Menschen, voller Eindrücke und mit einem ganz eigenen Lebensgefühl. Berauscht davon und stolz, so viele berühmte Orte, Bauten und Kunstwerke erlebt zu haben, reisten wir mit dem festen Vorsatz, unbedingt wieder zu kommen, weiter in die Bretagne.

Die Gegensätze hätten krasser kaum sein können. Wirklich typisch französisch ist die Bretagne wohl eher nicht. Dafür aber wunderschön.


Wir haben so viel gesehen, ausnahmslos alles eine wahre Freude!!! Mit unseren Vermietern, die weder ein Wort Englisch noch Deutsch sprachen, konnten wir uns doch ganz gut verständigen. Mir war nicht bewusst, wieviel von unserem Wissensschatz mit der französischen Sprache verknüpft ist.

Im Hinblick auf Wolle gibt es in Europa sicher ergiebigere Länder. Das hat mich nicht so sehr gestört, bin ich doch gut vorbereitet gereist. In Rennes fanden wir einen sehr hübschen Laden, in dem auf ganz eigene Art alle erdenklichen Handarbeitsmaterialien präsentiert wurden. Leider durfte ich keine Innenaufnahmen machen.


Auch wenn nur wenig Zeit blieb, es gab einfach zu viel zu sehen und zu bestaunen, so habe ich doch 100g Wensleydale/Seide aus eigener Färbung versponnen.


Natürlich waren wir auch in diesem Jahr auf Festen unterwegs, z.B. in Leipzig und auf Burg Mildenstein.

 

Gestrickt, gesponnen und gewebt haben wir  auch:

 




Soweit erstmal mein Lebenszeichen, demnächst wieder öfter hier...



 

 





Dienstag, 31. Mai 2011

Leipziger Wollefest 2011

Zurück aus Leipzig...vom 4. Leipziger Wollefest...noch ganz erschlagen von all den Eindrücken, Erlebnissen, Begegnungen...rundum zufrieden, berauscht, glücklich...mit einem riesigen Dankeschön an das Team vom Leipziger Kreativ und Strickcafe, die Händler, Aussteller und Besucher, die uns ein herrlich wolliges Wochenende bereitet haben... lasse ich einfach die Bilder sprechen...









































Donnerstag, 3. Juni 2010

Feuerflies

Vom 3. Leipziger Wollefest habe ich gelbe und rote Wollkügelchen zum einkardieren mitgebracht. Australische Merinofasern habe ich, farblich abgestimmt, kardiert und diese Kügelchen hinzugefügt.






Susanna hat ihre mitgebrachten Komponenten zu einem traumsüßen Flies kardiert. Dabei hat sie ein gutes Gespür für Farben und Fasern bewiesen.






Fein!

Dienstag, 1. Juni 2010

Ein Fest, Wolle und ganz besondere Menschen.

Das waren die drei Komponenten am vergangenen Wochenende. Wir waren zum 3. Leipziger Wollefest!
Die Gedanken und Eindrücke kreiseln noch immer in meinem Kopf und es fällt mir schwer, das Erlebte in Worte zu fassen. Es war einfach genau so, wie ich es mir gewünscht hatte und noch viel besser.

Zu meiner Vorfreude, bekannte Gesichter, virtuelle Freunde und neue Menschen zu sehen, gesellte sich eine gehörige Portion Lampenfieber. Wir hatten die druckfrische ERSTE AUSGABE vom MAGAZIN WOLLGEWANDT zur Markteinführung dabei.



 Nach vielen Wochen harter Arbeit und gefüllten 64 Seiten habe ich die Idee von der eigenen kreativen Handarbeitszeitschrift real werden lassen.  Das Heft in den Händen zu halten und der Öffentlichkeit zu präsentieren war ein großer Moment. Das Wollefest war ein würdiger Rahmen und die direkten Reaktionen der Menschen sehr wertvoll. Eine alte Dame erzählte mir, sie sei mehr als 20 Jahre Redakteurin bei den "Modischen Maschen" im Leipziger Verlag für die Frau gewesen. Es ist klar, dass mich ihre Anerkennung besonders stolz gemacht hat. Aber auch die vielen Begegnungen, Gespräche, die Stimmung und das Lachen bestätigten mir, auf dem richtigen Weg zu gehen. Vorschau und Bestellung hier!
Christine und das gesamte Team vom Strickcafe sind großartige Gastgeberinnen. Vielen lieben Dank für alles! Ich bedauere, dass uns nicht genügend Zeit blieb...
Viele der Akteure kannte ich bereits persönlich und freute mich sehr, sie wieder zu sehen. Einige kannte ich nur via Internet und besonders genoss die Begegnung mit Barbara Dibadu. Ihre handgefärbten Garne in echt zu sehen, zu fühlen, zu streicheln ließen sofort neue Designs in meinem Kopf entstehen. Das Schacht Matchless Spinnrad zu probieren war ein weiterer Genuss und nun habe ich neben vielen anderen einen konkreten Wunsch für die Zukunft. Aber bis dahin muss ich noch viel stricken...



Viele, viele Raveler waren aus allen Teilen des Landes angereist und die Gesichter hinter den Avatars zu sehen war eine interessante Erfahrung.
Gleich neben unserem Stand, war das Alpakagehege. Von Konstantins Wolle kamen 1500g mit mir nach Hause.


Susanna und Verena durften am Sonntag die beiden Alpakas vom Alpakahof Questitz zum Auto führen:



Wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, mit einem Fachmann für ein Erinnerungsfoto zu posieren:


In den kommenden Wochen werden wir dieses Wochenende sicher noch oft aufleben lassen, denn diese Fülle an Erlebnissen braucht Zeit, sortiert zu werden.

Mein Dank gilt den Ruwis für die herzliche Aufnahme,


ganz besonders aber meinem Mann, ohne dessen Hilfe und Unterstützung das alles so gar nicht möglich gewesen wäre und der zunehmend mehr in die Wolligkeiten hinein wächst:

Dienstag, 21. Juli 2009

Wiedersehensfreude...

...erfasste mich beim Anblick meines Spinnrades. Ich hatte wirklich nicht geglaubt, dass mir mein Henkys so fehlen würde. Ich habe mich wirklich sehr gefreut, nach langer Abstinenz, endlich wieder ein eigenes Garn kreieren zu können. Das Spinnen ist mir mittlerweile eine liebe Gewohnheit geworden. Das ist mir während meiner Abwesenheit besonders bewusst geworden.
Vom Leipziger Wollefest hatte ich noch ein buntes Wollflies, das ich noch verspinnen wollte. Es enthält lauter bunte Fasern. Nun sind ja Sommerferien. Die Kinder nutzen die sonnigen Phasen. Sie spielen im Garten oder auf der Straße. Dabei ist auch ihr Freund, der schon sehnsüchtig auf sie gewartet hatte, da er in diesem Jahr mit seinen Eltern keine Urlaubsreise macht. Sie bauen an ihrem Haus an. Auf der Baustelle hat er nicht wirklich Spaß, so ist er bei uns besser aufgehoben. Ich habe auch immer einige Anregungen für die Kinder, die sie vor der Langeweile bewahren.
Mein Garn sollte also zum Sommer und zu Ferien passen. Ich habe das bunte Flies zu einem einfachen Single versponnen, dazu aus graubraunem Kammzug eine zweite Spule. Nichts Aufregendes. Aber dann beim Verzwirnen habe ich kunterbunte Fasern eingelegt. Der erste Strang ist schon fertig geworden und erfüllt meine Erwartungen.
Ich habe auch schon eine konkrete Idee, was daraus entstehen soll. Aber dazu später mehr...

Montag, 8. Juni 2009

2.Leipziger Wollefest Pfingsten 2009

Am Pfingstsonntag besuchten wir das 2. Leipziger Wollefest. Auf Initiative des Leipziger Strickcafe´s fand im wunderschönen Garten mitten in Leipzig ein Wollemarkt statt. Es war ein Ort des Schauens und Staunens, des Fachsimpelns und des Einkaufs. Eine breite Palette des kreativen Wirkens, vor allem mit Wolle, wurde präsentiert...
In Vorbereitung auf unseren Besuch hatte ich mir eine Einkaufsliste geschrieben. Da ich den Suchtfaktor kenne, wollte ich einen dünnen roten Faden als symbolisches Beilaufgarn, um dem Zauber nicht gänzlich zu erliegen.
Einen echten roten Faden habe ich dann bei Wolllust bekommen.

Daraus entsteht eine filigrane Jacke, inspiriert von dem Muster "Morning Star". Einen weiteren Strang Lace Yarn und einen Roman fand ich ebenfalls bei Wollust.

Eine Schatzsuche voller Hochspannung über mehr als 100 Jahre lässt den Leser erst dann das Buch aus der Hand legen, wenn die letzte Seite gelesen wurde. Und dann befällt ihn eine leise Enttäuschung, dass das Abenteuer schon zu Ende ist. Das, so glaube ich, ist die beste Kritik, die ein Roman erhalten kann. Ich habe auch meinen Vorrat an Spinnfasern erweitert. Indigogefärbtes und bunt meliertes Wollflies. Ich freue mich besonders auf die Verarbeitung der blauen Farbverläufe.

Herrlich weiche Alpakafasern und viele sachbezogene Informationen bekam ich am Stand vom Alpakahof Quesitz.

Susanna hat eine tolle Elfe gebastelt. Sie hat sich dabei große Mühe gegeben, die Farben passend gewählt und die weichen Fasern in der Hand sehr genossen.

Einen Anhänger am rosafarbenen Lederband hat sie sich auch ausgesucht.

Bei Jana haben wir nicht nur gefachsimpelt und gelernt, wie man Wolle über dem Daumen wickelt. Wir haben auch eines ihrer Kleinkramtäschchen erworben, in dem jetzt mein kleines Skizzenbuch seinen Platz gefunden hat.
Ich habe auch einige mehr oder weniger ausführliche Gespräche mit den Gastgeberinnen zum Sockenstricken oder auch zum kardieren von Wolle, zum Filzen von Flächen und Tricks und Tipps dazu, geführt.
Die kulinarischen Angebote haben wir auch genutzt und natürlich auch an den Ständen große Augen gemacht, an denen wir nicht eingekauft haben.
Das 2. Leipziger Wollefest war eine mit besonderem Engagement organisierte Veranstaltung, die mich intensiv berührt und inspiriert hat. So steht jetzt schon fest, dass wir auch im nächsten Jahr die Reise von Dresden antreten werden, um wieder dabei zu sein.
Herzlichen Dank an all die Mitwirkenden und besonders dem Team vom Leipziger Strickcafe.