Materialien und Farben erleben und begreifen




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Montag, 16. Mai 2011

Einmal...

...ist immer das erste Mal!
Socken aus handgesponnenem Garn zu stricken, hielt ich bislang für viel zu schade. Die viele Arbeit und die zu erwartende Lebensdauer standen für mich in keinem Verhältnis.
Dann finde ich aber immer wieder handgestrickte Socken aus handgesponnenem Garn bei anderen Spinnern. Auch wenn ich in der Öffentlichkeit spinne, erzählen mir die Leute, dass das Schönste die Socken gewesen seien, die ihre Großmütter aus der gesponnenen Wolle für sie gestrickt hätten.
Im letzten Abo war ein Strang dabei, der die Faserzusammensetzung von Sockengarn, also einen Nylonanteil hatte.
Also habe ich es gewagt, ganz dünn ausgesponnen und dreifach gezwirnt (navajo). Dabei habe ich einen ähnlichen Farbverlauf in jeweils 50g gebracht, und auf 9m Differenz auch die Lauflänge beinah exakt hin bekommen.
Pünktlich vor dem Eintreffen der nächsten Aboausgabe sind meine Socken nun fertig.


Nun gehen sie in den Haltbarkeitstest!

Als erstes Ergebnis kann ich sagen, dass sie sich viel wärmer anfühlen als Socken aus herkömmlichen Sockengarn. Vielleicht ist das aber auch nur so ein Einndruck?

Montag, 21. März 2011

Der Faserrausch geht weiter

Noch mehr Spinnfaserleckerlies sind bei mir eingetroffen:

Evilla Vorgarn


Einen Strang habe ich bereits mit ganz zartem Lacegarn von der Kone versponnen.


Sari Silk.... hmmm ;-)


Hier schon ein Experiment aus der Kardiermaschine - individuell.

Die Märzausgabe brachte feine Fasern in frühlingshaften Färbungen. Merino Superwash:


Nun denke ich doch tatsächlich darüber nach, meine feste Überzeugung, keine Socken aus hangesponnenem Garn zu stricken, über Bord zu werfen, und es vielleicht einmal zu probieren. Allerdings bin ich noch nicht sicher, ob ich dafür 2-fach oder lieber 3-fach zwirne. Für Hinweise und Erfahrungen bin ich sehr dankbar.


Besonders gefreut habe ich mich über diesen Kammzug. Grüntöne sind nicht meine Favoriten, ABER diese hier leuchten mit einem Schimmer blau wunderbar harmonisch. Die Faser ist für mich eine Premiere, Finnschaf hatte ich noch nie.

Montag, 20. Dezember 2010

20. Dezember


Die Tage vergehen nun ganz schnell. Beim Halswärmer sollte die Mitte nun überschritten sein.
Für ein Paar Socken reicht die Zeit nun gerade noch.


Jetzt wird es auch Zeit, die restlichen Geschenke einzupacken. So werden die nächsten Tage nicht ganz so hektisch...

Freitag, 24. Juli 2009

Die Kleider des Tutanchamun...

...waren aus purem Gold. Das könnte man annehmen, war er doch in zwei vergoldete Sarkophage und einen dritten aus reinem Gold gebettet. Statt prunkvoller Königsgewänder war er in die typischen Mumienwicklungen gekleidet.
Für mich hoch interessant waren die Funde aus den Grabbeigaben. Neben all den Schätzen, seinen Wagen, seinen Betten, seinen Waffen, seinem Schmuck... erstaunten mich seine Handschuhe und vor allem seine Socken!!! In der heutigen Zeit, in der das Sockenstricken wieder ganz aktuell ist, könnte er durchaus mit halten.
Im Ägyptischen Museum in Kairo darf man nicht fotografieren. Die Kameras werden vor dem Betreten der Kontrollterminals in einfachen Pappkartons am äußeren Wachposten hinterlegt. Da wir das wussten, hatten wir unseren Fotoapparat gleich im Bus gelassen. Heimliche Fotos mit dem Handy wollte ich nicht machen.
So habe ich einige Tage im Internet nach Fotos von eben jenen Handschuhen und Socken gesucht und nun endlich welche gefunden. Das Griffith Institute des Ashmolean Museum in Oxford UK hat die komplette Fotodokumentation von der Graböffnung im Jahr 1922 und den folgenden ins Netz gestellt. Diese unterliegt natürlich dem Urheberrecht, mit dem ich nicht in Konflikt geraten will. Daher habe ich den Link zu den Originalfotografien von Harry Burton aus den Howard Carter Archives hier eingefügt. Auf den Seiten 018 und 019 sind sie, die Handschuhe und Socken. Insgesamt gibt es 93 Seiten mit Bildern von dieser Entdeckung. Wer also auch all die anderen Alltagsgegenstände aber auch Schätze anschauen mag, der kann das in aller Ruhe hier:

Montag, 22. Juni 2009

Samstag war

Färbetag. Ich habe fünf Stränge Zitron Trekking Sockenwolle a 420m LL/100g zunächst in Essiglauge eingeweicht. Danach konnten die Stränge an der frischen Luft abtropfen. In dieser Zeit habe ich die Colortex-Farben in den Färbeflaschen gemischt. Die fünf verschiedenen Farbmuster sind intuitiv entstanden: Nun wartet dieseWolle darauf, zu zauberhaften Socken oder anderen Accessoires verarbeitet zu werden.