Materialien und Farben erleben und begreifen




Posts mit dem Label Stricken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Stricken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. März 2013

Weil der Frühling...

..noch ein Weilchen auf sich warten lässt, müssen wir uns alternative Beschäftigungsfelder suchen.

 
 Der Osterstrauch zaubert Farben in das alltägliche Winterweiß. Ich kann mich nicht erinnern, dass unsere Eier je eine Schneemütze getragen haben.

Um den Anschluss nicht zu verpassen, habe ich nun begonnen für den Sommer zu stricken. Im Juni hätte ich gern ein Lacekleid. Die Idee dazu spukt schon seit letztem Jahr in meinem Kopf. Das Garn haben mir meine Eltern aus Estland mitgebracht, 100% Wolle, LL 1400m/100g.

 
Begonnen habe ich wieder von oben, hier mit einem kleinen Stehkragen. Während die Reihen immer länger wurden, habe ich meine ursprüngliche Idee korrigiert. Ich werde wohl doch kein Kleid stricken, da mir die Arbeit zu schade ist, um mit dem fertigen Teil so festgelegt zu sein. Statt dessen wird es nun eine Kombination aus Pulli, Rock und Jäckchen.
 
 


Freitag, 21. September 2012

In Dresden...

...findet ganz aktuell eine Veranstaltungsreihe wider das Vergessen statt. Das klingt ja erstmal nicht schlecht.


Dresdner StrickerInnen kenne ich recht viele. Unter denen wird dieses Projekt nach den Medienberichten nun diskutiert. Die Meinungen dazu, meine eingeschlossen(!), ist: Thema verfehlt.
Ziel, Methode und Präsentation sind nicht wirklich stimmig, finde ich. Ein Panzer ist vielleicht ein Symbol für den 2. Weltkrieg, für die Ereignisse am 13./14. Februar 1945 steht er jedoch nicht.
Das Projekt spricht explizit Überlebende an, die Jugendlichen Stricken lehren und dabei von ihren persönlichen Erfahrungen erzählen sollen. Das kommt ca. 20 Jahre zu spät, denn wer rechnen kann, wird feststellen, dass diese Zeitzeugen schon ein stattliches Alter haben müssen. Fragt sich, ob sie den Weg zu den Treffen bewältigen und noch in der Lage sind, zu stricken.
Stricken, Häkeln, Klöppeln, Weben, Spinnen... das alles mit Polygarn für eine wetterfeste Panzerhülle???

Klappern gehört zum Handwerk - ich weiß, öffentliche Aufmerksamkeit... Nur, wie sehr ich aus den verschiedensten Blickwinkeln darüber grübele, ein wirklicher Sinn erschließt sich mir nicht.
Kinder und Jugendliche von der Straße an einen Tisch mit Senioren holen, dabei den Friedensgedanken transportieren und dem Yarnbombing- Trend folgen...der Wortsinn wurde möglicherweise falsch verstanden.
Die positiven Signale wären in einem Projekt, das bis zu Ende gedacht ist, besser aufgehoben.
Naja,  nicht alles was gerade "in" ist, passt uneingeschränkt zu jedem Thema oder Anlass.

Donnerstag, 20. September 2012

Sommer...

...schon verabschiedet er sich...
Die Zeit vergeht wie im Flug. Beschäftigt mit allerlei Projekten, Planungen und auch Problemen, gleitet sie mir aus der Hand. Meine technischen Unbilden sind nun behoben, so kann ich nun nach und nach aufarbeiten, was alles liegen geblieben ist.
Da nun der Herbst Einzug halten will, versuche ich mich an einer zusammenfassenden Nachlese zum Sommer:

Unser absolutes Highlight war unsere erste Reise nach Frankreich. Da wir die Sprache nicht beherrschen, haben wir uns lange, zu lange Zeit gelassen, diese Herausforderung anzunehmen. Nun haben wir es getan und sind begeistert.

 
Zunächst haben wir einige Tage in Paris verbracht. Eine Metropole voller Menschen, voller Eindrücke und mit einem ganz eigenen Lebensgefühl. Berauscht davon und stolz, so viele berühmte Orte, Bauten und Kunstwerke erlebt zu haben, reisten wir mit dem festen Vorsatz, unbedingt wieder zu kommen, weiter in die Bretagne.

Die Gegensätze hätten krasser kaum sein können. Wirklich typisch französisch ist die Bretagne wohl eher nicht. Dafür aber wunderschön.


Wir haben so viel gesehen, ausnahmslos alles eine wahre Freude!!! Mit unseren Vermietern, die weder ein Wort Englisch noch Deutsch sprachen, konnten wir uns doch ganz gut verständigen. Mir war nicht bewusst, wieviel von unserem Wissensschatz mit der französischen Sprache verknüpft ist.

Im Hinblick auf Wolle gibt es in Europa sicher ergiebigere Länder. Das hat mich nicht so sehr gestört, bin ich doch gut vorbereitet gereist. In Rennes fanden wir einen sehr hübschen Laden, in dem auf ganz eigene Art alle erdenklichen Handarbeitsmaterialien präsentiert wurden. Leider durfte ich keine Innenaufnahmen machen.


Auch wenn nur wenig Zeit blieb, es gab einfach zu viel zu sehen und zu bestaunen, so habe ich doch 100g Wensleydale/Seide aus eigener Färbung versponnen.


Natürlich waren wir auch in diesem Jahr auf Festen unterwegs, z.B. in Leipzig und auf Burg Mildenstein.

 

Gestrickt, gesponnen und gewebt haben wir  auch:

 




Soweit erstmal mein Lebenszeichen, demnächst wieder öfter hier...



 

 





Mittwoch, 7. März 2012

Frühling...

...stellt sich ein in unserem Garten.



So kann ich die Winterstrickerei nun getrost beenden. Mein vorerst letztes winterliches Set :


ist nochmal ein wandelbarer Cowl, als Halswärmer oder Mütze zu tragen, und passende fingerlose Handschuhe.
Das erste frühlingshafte Spitzenstrick ist ebenfalls ein wandelbarer Halsschmuck.


In Form einer Sanduhr habe ich insgesamt 60cm in Runden ein Lacemuster gearbeitet. Verwendet habe ich Zauberball Lace "Deine blauen Augen".
Getragen wird dieser Frühlingscowl um den Hals gelegt oder doppelt um den Hals geschlungen oder über die Schultern gezogen oder eben als Kapuze über den Kopf gelegt... oder oder oder.







Donnerstag, 23. Februar 2012

Einen speziellen Wunsch...

...wollte ich gern erfüllen. Eine liebe Dame wünschte sich ein Winterset von mir. Knifflig daran war, dass sie sich einen gestrickt - gefilzten Hut mit passendem Schal vorstellte. Der Hut gefilzt, der Schal nicht, das würde zwei verschiedene Strukturen ergeben. Das ist nun nicht mein Stil. Also grübelte ich eine Weile über eine Lösung nach. Statt einem Schal habe ich dann einen Halswärmer entworfen.
Hier nun das fertige Ensemble...ich hoffe, es gefällt der lieben Dame ;-)


Technische Daten: 120g Knitpicks Gloss, Merino Lace als Beilaufgarn und drei Mantelknöpfe habe ich gebraucht, gefilzt in der Waschmaschine bei 30°C Buntwäsche mit einer Jeans.
         

Dienstag, 7. Februar 2012

Unser heutiges Fotoshooting...

...hatte drei Gründe:
1. Wollte ich die Eisschollen auf der Elbe sehen.


2. Brauchte ich winterliche Bilder für unseren Amila-Kalender 2013.



und 3. Ist Dresden als Kulisse für Cooey London ebenbürtig.
Cooey the pigeon stammt aus dem Buch "Stitch London" von Lauren O´Farrell.





 Cooey gab es als Strick- Kit im Buch dazu. So wurde diese lustige Taube gleich genadelt. Angeregt von den Abbildungen im Buch wollte ich nun Dresden als Kulisse für die Projektfotos. Und so haben wir Cooey in Szene gesetzt.







Trotz eisiger -16°C hatten wir richtig Spaß. Die anderen City Critters aus dem Buch werde ich auch noch stricken. Wer weiß, vielleicht gibt es dann ein Fotoshooting in London...?!

Dienstag, 31. Januar 2012

Weil der Winter doch noch kam...

...wenn auch ohne Schnee bei uns, musste ein wärmender, wandelbarer Kälteschutz her.
So habe ich ein Artyarn gesponnen. Verwendet habe ich dafür verschiedene Materialien, die eben gerade greifbar waren.



Mit 90m/85g konnte ich einen kurzen, nach unten weiteren Schlauch stricken. Aus passendem einfachen Garn entstand noch ca. 1m i-cord. Fertig war ein Hals- und Schulterwärmer,


der bei ganz kaltem Wind auch als Mütze getragen werden kann.


Dieses Prinzip "Tabakbeutel" mag ich sehr gern, einfach weil es so praktisch ist.

Samstag, 28. Januar 2012

Ja, ich weiß...

...es ist sehr ruhig hier. Zu ruhig!
Es ist auch das Eine oder Andere zu berichten.
Also steige ich wieder ein, ins bloggen ;-), und stelle mal meinen Hurly vor.


Es ist ein einfaches, wirkungsvolles Tuch. Genadelt aus einem Strang Wollmeise 100% Wilder Mohn. Die Anleitung habe ich hier aufgeschrieben.
Ich trage ihn beinah täglich, so gut gefällt er mir.




Mittwoch, 26. Oktober 2011

Köln, Frechen und German Raveler Meeting

Am 14. Oktober bin ich nach Köln geflogen. Geplant war das Wochenende ursprünglich anders, denn Sandy und ich wollten beim diesjährigen German Raveler Meeting mit einem gemeinsamen Stand vertreten sein. Leider haben wir eine Absage bekommen, mit der Begründung, es seien keine freien Standplätze verfügbar. Nun gut, dann reisen wir halt als Besucher an und lassen das Treiben auf uns wirken, so der geänderte Plan.
Also bin ich am Morgen geflogen, um Köln zu erleben, denn dort war ich noch nie. Die Stadt hat mich sehr beeindruckt. Der Moment, wo man aus dem Hauptbahnhof heraus tritt und vor dem Dom steht, ist unbeschreiblich.


Am Nachmittag traf ich mich mit der Tochter meines Mannes, die inzwischen Wahlkölnerin ist und wir haben nicht nur geplaudert, sondern ich konnte mir einige touristische Tipps ablauschen.
Die Zeit, bis Sandy abends von Leipzig auf dem Flughafen ankam habe ich genutzt, unter anderem dafür, durch die Stadt zu streifen, und meine alte Bekanntschaft mit dem Rhein zu erneuern. Als Dresdnerin genieße ich es sehr, an einem vorbei fließenden Fluss zu sitzen, egal ob es die Elbe oder eben der Rhein ist.
Gemeinsam mit Sandy ging es abends zu Daniela in die "Maschenkunst". Dort war es so voll, dass wir kein Plätzchen zum Sitzen geschweige Stricken fanden. Aber die Garne...ich kann Euch sagen... In Wirklichkeit fehlen mir die Worte für das angebotene Sortiment mit all seinen Facetten. Fahrt hin und seht selbst!
Am Samstag war dann im Frechener Stadtsaal das große Treffen. Die Halle war für uns gut zu erreichen (glückliche Hotelwahl), die Wegbeschreibung für Ortsfremde etwas unglücklich, da der empfohlene Bus nur stündlich und sonntags garnicht fährt. Am Eingang zeigten wir unsere laminierten Eintrittskarten vor und feierten das Wiedersehen mit Birgit und Martin - Die Wolllust. Besonders freuten wir uns auch, dass Anja und Frauke mit dabei waren. Ein herzliches Hallo gab es auch mit Julia Spiro, Jürgen und Lady Ramone.
Ansonsten waren die Sachsen kaum vertreten und auch von den Leipziger Wollefesten bekannte Gesichter rar.
Es gab viel zu sehen und anzufassen. Die Handspindeln von Matthias Paulitz sind wahre Kunstwerke. Garne, Garne, Garne wohin man nur schaute, stets begleitet von einem Raunen, der vielen sich austauschenden Strickerinnen.
Gern hätte ich den einen oder anderen Kurs belegt, leider alle ausgebucht und im Nachhinein zum Teil nur halb voll ohne Möglichkeit für Nachrücker. Auch andere Highlights sind an uns vorbei gegangen, einfach weil es nicht bekannt gemacht wurde.
Der Sonntag ging dann ähnlich für uns, bis wir am Mittag wieder zum Flughafen mussten. Mit mir reisten ein Strang Lucca und Knit Pro Cubics.
Es gab viele Dinge, die auf den ersten Blick nicht stimmig und mit wenig Aufwand hätten geändert werden können. Die Organisation war ein Marathon, bei dem viel zu viel auf der Strecke geblieben ist. Schade!
So wie wir uns hinsichtlich Anreise und Unterkunft selbst gekümmert haben, mussten wir uns auch auf dem Treffen selbst Orientieren. Willkommen fühlte ich mich nicht und meinem Eindruck von lieb- und leidenschaftslos, kalt und unorganisiert wird in zahlreichen Blogeinträgen von anderen TeilnehmerInnen geteilt.
Nicht mal ordentliche Fotos habe ich gemacht, vermutlich fehlte mir die richtige Stimmung.
Jetzt schauen wir auf das Treffen im nächsten Jahr. Ich wünsche mir, dass mich meine Frechener Erfahrungen nicht davon abhalten, an weiteren Treffen teilzunehmen.

Samstag, 13. August 2011

...Strickzeit...

...habe ich auf Reisen nicht so viel. Es gibt so viel zu entdecken. Auch wenn man glaubt, jede Menge Zeit zu haben, vergeht sie doch wie im Flug.


Dafür genießen wir die Sonne,


das Meer


und die Landschaft

Sonntag, 31. Juli 2011

Noch mehr Neues...

...gibt es im Hause Wollgewandt.
Unsere Luzi hat uns mit 4 süßen Kätzchen beglückt. Fotos habe ich noch nicht gemacht, weil ich die junge Familie in ihrer Wurfkiste nicht mit dem Blitzlicht erschrecken will. Ohne Blitz gelingen bei diesem Novemberlicht keine schönen Bilder (Mutter und drei Babys sind bis auf Pfötchen und Latz schwarz, das vierte Baby ist grau).
Weiterhin neu ist ein Pulli. Gearbeitet aus dem Inhalt einer Wollmeisesendung (WD 100%).








Ich habe fast die kompletten 300g verbraucht. Die Anleitung gibt es dann im Magazin Wollgewandt.