Materialien und Farben erleben und begreifen




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Montag, 11. März 2013

In Chemnitz...

...war ich noch nie auf einem Markt. So sahen wir dem 1. handgemacht - Kreativmarkt in der Chemnitzer Messe mit besonderer Spannung entgegen. Am Samstag und Sonntag bereicherten wir das Angebot des Chemnitzer Frühling mit 150 kreativen Ausstellern.


Der erste Tag verlief ungewohnt schleppend. Unabhängig von der Freude, unter den Anbietern einige bekannte Gesichter wieder zu sehen, wollte mit den Besuchern keine richtige Stimmung aufkommen.
Vom Markt in Dresden vor vier Wochen vielleicht verwöhnt, wunderten sich viele Mitwirkende über die teilweise große Distanz oder Schüchternheit der Chemnitzer. Wir fragten uns, woran das wohl liegen könnte, denn im Grunde machten wir alles genau wie in Dresden. Die gleiche Begeisterung vermochten wir nicht zu wecken, und ein richtiges Lächeln konnten wir nur auf wenige Gesichter zaubern.

Der Sonntag lief dann zum Glück doch noch anders. Interessierte Besucher, besseren Umsatz und Begegnungen mit Onlinebekanntschaften, zum Beispiel Mrs.Needle,  gaben uns den Glauben zurück.

In der Sonntagsausgabe der Chemnitzer Morgenpost gab es einen großen Artikel, in dem auch von mir berichtet wurde.

 
 
Zeitweise bildeten sich wieder Schlangen vor dem Eingang. Wegen der Aufteilung in mehrere Hallen und Ebenen, gab es nicht solch ein Gedränge wie im letzten Monat.
 
Zum fotografieren bin ich nicht wirklich gekommen. Hier gibt es schöne Impressionen. Aber aus meinem Restekorb habe ich fleißig gesponnen.
 
 
450g Mixgarn mit ca. 100m LL/100g
 
Besonders gefreut habe ich mich über dieses Geschenk
 
 
 
 
 
 
 
 


Donnerstag, 20. September 2012

Sommer...

...schon verabschiedet er sich...
Die Zeit vergeht wie im Flug. Beschäftigt mit allerlei Projekten, Planungen und auch Problemen, gleitet sie mir aus der Hand. Meine technischen Unbilden sind nun behoben, so kann ich nun nach und nach aufarbeiten, was alles liegen geblieben ist.
Da nun der Herbst Einzug halten will, versuche ich mich an einer zusammenfassenden Nachlese zum Sommer:

Unser absolutes Highlight war unsere erste Reise nach Frankreich. Da wir die Sprache nicht beherrschen, haben wir uns lange, zu lange Zeit gelassen, diese Herausforderung anzunehmen. Nun haben wir es getan und sind begeistert.

 
Zunächst haben wir einige Tage in Paris verbracht. Eine Metropole voller Menschen, voller Eindrücke und mit einem ganz eigenen Lebensgefühl. Berauscht davon und stolz, so viele berühmte Orte, Bauten und Kunstwerke erlebt zu haben, reisten wir mit dem festen Vorsatz, unbedingt wieder zu kommen, weiter in die Bretagne.

Die Gegensätze hätten krasser kaum sein können. Wirklich typisch französisch ist die Bretagne wohl eher nicht. Dafür aber wunderschön.


Wir haben so viel gesehen, ausnahmslos alles eine wahre Freude!!! Mit unseren Vermietern, die weder ein Wort Englisch noch Deutsch sprachen, konnten wir uns doch ganz gut verständigen. Mir war nicht bewusst, wieviel von unserem Wissensschatz mit der französischen Sprache verknüpft ist.

Im Hinblick auf Wolle gibt es in Europa sicher ergiebigere Länder. Das hat mich nicht so sehr gestört, bin ich doch gut vorbereitet gereist. In Rennes fanden wir einen sehr hübschen Laden, in dem auf ganz eigene Art alle erdenklichen Handarbeitsmaterialien präsentiert wurden. Leider durfte ich keine Innenaufnahmen machen.


Auch wenn nur wenig Zeit blieb, es gab einfach zu viel zu sehen und zu bestaunen, so habe ich doch 100g Wensleydale/Seide aus eigener Färbung versponnen.


Natürlich waren wir auch in diesem Jahr auf Festen unterwegs, z.B. in Leipzig und auf Burg Mildenstein.

 

Gestrickt, gesponnen und gewebt haben wir  auch:

 




Soweit erstmal mein Lebenszeichen, demnächst wieder öfter hier...



 

 





Mittwoch, 15. Februar 2012

Farbenfroh...

...spinne ich vor mich hin. Die erste Hälfte eines herrlichen Regenbogen ist geschafft. Auf meiner erklärten Lieblingsfaser BFL hatte Barbara über 8,50m (!) einen sehr langen Farbverlauf gezaubert. Um diesen so richtig in Szene zu setzen, habe ich den Kammzug längs in vier lange Streifen geteilt und dünn gesponnen. Anschließend habe ich daraus einen Navajozwirn gemacht. So konnte ich den Farbverlauf wunderbar erhalten. Eine Lauflänge von ca.350m /100g eignet sich bestimmt gut, mit einem dunkelblauen Garn in Sockenwollstärke ein Fair Isle Projekt zu starten. Aber erst wollen noch 100g gesponnen werden.



Donnerstag, 9. Februar 2012

Bei diesen...

...arktischen Temperaturen habe ich die Jahreszeiten gewechselt. Aus dem Spinnabo liegen ja noch einige Kammzüge auf Vorrat. So habe ich mir den "Sommer" aus dem Jahr 2010 (!!!) aufs Rad genommen.


Inspiration und Motivation gaben mir meine beiden neuen Bücherschätze:



Beide bieten eine Fülle an Ideen, Techniken und wunderschönen Bildern zum Thema Artyarn. Jacey hat einige mir  bereits bekannte Garnkreationen ausführlich in Wort und Bild beschrieben und gezeigt. Außerdem punktet sie mit einer DVD.

Lexi hat einige Bilder aus ihrem Intwined Buch dabei. Dazu gibt es neue Kombinationsmöglichkeiten. Das ganz große Plus sind hier die verarbeiteten Garne. Sie gibt herrliche Anregungen für einfache und doch kreative Projekte.

So ist aus dem "Sommer" im Winter ein Duo entstanden, in dem ganz unterschiedliche Arten vereint sind.



Aus einem Autowrap- Single wurde ein Netzzwirn.


Quick- Coils, dünn, wurden normal miteinander verzwirnt.

Freitag, 3. Februar 2012

Zu Fotorätsel

Vielen Dank fürs Mitraten. Als Inspiration gedacht und so auch spontan bei einem Einkauf in mein Körbchen gehüpft - tatsächlich Wattebällchen, 100% Baumwolle und gedreht wie Minibatts.
ABER es sind so kurze Faserchen, die sich beim besten Willen nicht spinnen lassen. Auch Corespun funktioniert nicht wirklich, leider.
Exakt richtig lag Tabata und Alpi hatte hinsichtlich "starker Kontrast" die richtige Idee. Ihr kennt mich gut ;-)



Es war ein Versuch, der mir viel Vergnügen bereitet hat. Mit weniger Kontrasten werde ich die Idee Babydecke bestimmt irgendwann umsetzen, danke Ute. Tja und Petras Tipp -  die Spinn-Zuckerwatte könnte auf dem nächsten Leipziger Wollefest der Verkaufsschlager werden. Ich denke darüber nach.

Dienstag, 31. Januar 2012

Weil der Winter doch noch kam...

...wenn auch ohne Schnee bei uns, musste ein wärmender, wandelbarer Kälteschutz her.
So habe ich ein Artyarn gesponnen. Verwendet habe ich dafür verschiedene Materialien, die eben gerade greifbar waren.



Mit 90m/85g konnte ich einen kurzen, nach unten weiteren Schlauch stricken. Aus passendem einfachen Garn entstand noch ca. 1m i-cord. Fertig war ein Hals- und Schulterwärmer,


der bei ganz kaltem Wind auch als Mütze getragen werden kann.


Dieses Prinzip "Tabakbeutel" mag ich sehr gern, einfach weil es so praktisch ist.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Markttreiben und Handwerk

Die letzten sommerlichen Tage in diesem Herbst verlebten wir in der herrlichen Schlossanlage in Hermsdorf bei Ottendorf Okrilla. Neben dem beeindruckenden Wikingerlager mit Schaukämpfen, buntem mittelalterlichem Markttreiben gehörten wir zu den Handwerkern und ich zeigte ganz konkret das Handwerk des Spinnens.

Das Interesse der Besucher ist erstaunlich groß und wir haben die Begegnungen, besonders auch mit lieben Freunden, sehr genossen.











Dienstag, 12. Juli 2011

Am Samstag in unserem Garten...

...standen einige Spinnräder...
Wir hatten uns recht spontan entschlossen, das gute Wetter zu nutzen und zum Spinn- Strick- Quassel- Treffen zu uns einzuladen.
Nach Kaffee und Kuchen setzten wir uns an die Spinnräder bzw. nahmen das Strickzeug zur Hand. Im Schatten der Bäume verbrachten wir den Nachmittag produktiv, informativ und vor allem gesellig.
Später gab es dann Leckeres vom Grill und als die Sonne bereits schlief, verabschiedeten wir uns mit dem festen Vorsatz, uns in dieser Art wieder einmal zu treffen.





Mittwoch, 6. Juli 2011

Pittiplatsch, der Liebe...



... ist einer der Helden meiner Kindheit. So freut es mich besonders, dass Frauwoauspo ihr neues Spinnrad Pittiplatsch genannt hat. Das Rad ist ein Sidekick von Schacht und glänzt mit seinem außergewöhnlichen Design, in Kombination mit bewährter Schachttechnik.
Also habe ich einem kleinen Pittiplatsch die typische Bommelmütze gestrickt, dazu noch einen Schal und schwupps war er auf der Reise in den hohen Norden.
Die Überraschung ist gelungen, Geli hat sich sehr gefreut.
Nun ziert der kleine Kobold, der ja aus dem Handwerkerhaushalt von Meister Nadelöhr stammt, das tolle Spinnrad. (Foto: A.Wolf)


Hier noch zwei kleine Ausschnitte für all jene, die ihn nicht kennen sollten und natürlich zur Erinnerung an längst vergangene Zeiten...



....

Mittwoch, 29. Juni 2011

Verwöhnt...

...von Netzwerk-Plattformen, auf denen ich ganz schnell mit einem Klick Feedback geben kann, habe ich nun hier auch die Möglichkeit für die Reaktionen meiner LeserInnen hinzu gefügt.
Also fleißig klicken ;-)

Zum Beispiel hier:
Aus dem Spinnabo vom Mai habe ich aus afrikanischem Massam namens "Sonnenglut"  ein Boucle´garn gesponnen:

Der Himmel...

...über dem Land gibt so manchen Blick frei. Am vergangenen Wochenende über Berlin.
  
Aber auch hier hatte der Himmel einiges zu bieten. Ein handgewebter Schal schwebte locker leicht. Aus Knitpicks Shimmer habe ich auf meinem Ashford Knitters Loom 50 x 190 cm Lace gewebt. Dieser Schal begleitete uns am Anfang des Monats nach Apolda zum Wolllust-Tag und blieb dann auch da.


Zwei Tage voller Inspiration und Wollspaß verbrachten wir strickend und spinnend...herrlich! Und einige Schätze habe ich natürlich auch mitgebracht. Zur Entspannung habe ich ein Design von Birgit gestrickt, eine Lazy Katy.

 
 
Passend zu diesem Ereignis hatte ich im neuen Wollgewandt Magazin ein ausführliches Portrait über Die-Wolllust geschrieben.
Einen Lacepulli habe ich allerdings selbst entworfen.